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Mein erster Beitrag mit meinen ersten Cakepops

Das hier ist jetzt mal eine Premiere in vielfacher Hinsicht. Am Wochenende habe ich meine ersten Cakepops hergestellt und ich war dann doch überrascht, dass es geklappt hat (nicht so wie meine ersten Macarons, über die bewahren wir besser Schweigen…). Da ich irgendwie doch ein ziemlich großes Mitteilungsbedürfnis habe und mir das langweilige “Bilder hochladen” auf Facebook auch auf den Geist ging, habe ich kurzerhand beschlossen, einen Backblog zu eröffnen. Ja, genau, einer unter vielen da draußen im Internet. Aber ich wollte es trotzdem mal versuchen, also, los gehts.

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Meine ersten Cakepops… Getraut habe ich mich das ja lange nicht, denn sie sahen schon ziemlich kompliziert und aufwendig aus und außerdem fehlten mir dann doch ein paar Kleinigkeiten (Lollipopstiele).  Aber dann habe ich mir vor ein paar Wochen das wirklich bezaubernde Buch vom klitzekleinen Blog gegönnt und dank ihrer Beschreibung klang das doch so einfach (geradezu idiotensicher), dass ich nicht widerstehen konnte. Dann hat eine Kollegin auch noch netterweise die Lollipopstiele gespendet und dann musste ich es doch ausprobieren.

Es Die Herstellung von Cakepops (oder Kuchen am Stiel, wie ich die fertigen Produkte mehrfach bezeichnete) ist etwas zeitaufwendig, aber es lohnt sich. Man kann es eigentlich in zwei Schritte aufteilen.

1. Einen Kuchen backen und auskühlen lassen
2. Den Kuchen zerbröseln, Buttercreme hinzufügen und zu Cakepops verarbeiten.

Zuerst zum Kuchen, das ist ein einfacher Vanillekuchen aus dem oben erwähnten Buch von Frau Klein. Diesen habe ich am Tag zuvor hergestellt. Ein Kuchen reicht für 30 bis 35 Cakepops.

Zutaten:
250 g warme Butter
200 g Zucker
1 TL flüssiges Vanilleextrakt (ich hab eine Packung von Dr. Oetker genommen – gibt’s normalerweise in jedem gut sortieren Supermarkt)
4 Eier
3 EL Milch
200 g Mehl
100 g Speisestärke
1 Pk Backpulver
1 Prise Salz
Fett und Mehl für die Form

Butter, Zucker und Vanilleextrakt cremig rühren. Die Eier trennen. Milch und Eigelbe nacheinander zur Buttermischung geben und alles gut verrühren. Mehl, Speisestärke und Backuplver mischen und nach und nach zu der Buttermischung geben. Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen und unter den Teig heben. Den Teig in einer gefettete, gemehlte Kastenkuchenform geben und im vorgeheizten Backhofen (175 °C Ober-/Unterhitze) 60 Minuten lang backen. Den Kuchen 10 Minuten lang in der Form auskühlen lassen, dann aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.

Am nächsten Tag habe ich die harte Kruste rund um den Kuchen abgeschnitten und den Kuchen zerbröselt, sodass keine großen Stücke mehr übrig waren. Anschließend habe ich die Buttercreme hergestellt, mit folgenden Zutaten:

60 g warme Butter
1 TL flüssiges Vanilleextrakt
120 g Puderzucker, gesiebt
1 EL Milch

Butter und Vanilleextrakt cremig rühren und nach und nach den Puderzucker einrühren. Die Milch dazugeben und gut vermischen. Die Buttercreme dann zu den Kuchenbröseln geben und gut durchkneten. Die Masse muss so feucht sein, dass man mit der Hand Kugeln formen kann, aber nicht so feucht, dass der Teig an der Hand kleben bleibt. Mit der Hand etwa kirschgroße Kugeln formen und anschließend für 10-15 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Um Cakepops zu machen, braucht man dann noch:
30-35 Lollipopsticks (ich habe meine bei Amazon gekauft, im Haushaltswarenladen waren die hier nicht zu kriegen)
200 g – 400 g Kuchenglasur (Schokolade in meinem Fall)

Die Kuchenglasur schmelzen und leicht abkühlen lassen (wenn man sie direkt “heiß” verwendet, ist sie zu flüssig und dann tropft sie überall daneben). Ein möglichst tiefes Gefäß verwenden, damit man später den Cakepop ganz eintauchen kann. Die Lollipopsticks ca. 1 cm in die Glasur tauchen und anschließend in die Kuchenkugeln stecken, so halten sie besser. Die Kuchenglasur trocknen lassen. Anschließend die Cakepops am Stiel vollständig in die Kuchenglasur tauchen, bis sie vollständig mit Schokolade überzogen sind. Wenn gewünscht, direkt danach mit Zuckerdekor oder ähnlichem verzieren. Ich habe hier alle meine “Reste” aufgebraucht. Zum Trocknen die Cakepops gerade aufstellen. Ich habe dafür einen Eierkarton genommen, war damit aber nicht ganz zufrieden, die Cakepops sind ständig zur Seite gefallen, fürs nächste Mal werde ich mir deshalb wohl etwas anderes überlegen müssen.

Und dann sind sie fertig und können nach Herzenslust verzehrt werden :)

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